Silikatfarben im Test: Der optimale Anstrich auf mineralischen Untergründen beim Villa bauen
Silikatfarben sind die ideale farbliche Ergänzung zum Villa bauen in Spanien. Die Silikatfarben zählen wegen ihres Bindemittels Kaliwasserglas und den anorganischen Pigmenten zu den Mineralfarben, die in Malerbetrieben ihren festen Platz einnehmen. Einer der wesentlichsten Vorteile zur Verwendung beim Villa bauen von Silikatfarben ist die besondere Verbindung zum mineralischen Untergrund. Es wird kein verklebender Oberflächenfilm gebildet, sondern eine chemische Reaktion zum Untergrund ausgelöst; in der Fachwelt allgemein Verkieselung genannt. Das Wasserglas
verbindet die oberflächlich aufliegenden Farbpigmente mit dem Porensystem der mineralischen Oberfläche. Das bedeutet: die aufgetragene Silikatfarbe wird zu einem untrennbaren Bestandteil des mineralischen Untergrundes. Bei mineralischen Untergründen wie Natur- und Kalksandsteinen, Kalk- und Kalkzementputzen, porösem Beton oder Porenbeton ist diese Voraussetzung bestens erfüllt. Etwaige filmbildende Altanstriche auf Kunstharzbasis sollten idealerweise jedoch entfernt werden, damit alle positiven Eigenschaften der Silikatfarbe auch voll zur Wirkung kommen.
Warum Silikatfarben im Neubau wie im Sanierungs- und Restaurierungsbereich eingesetzt werden, liegt auf der Hand. Eine hochwertige, wirklich mineralische Silikatfarbe bietet folgende Vorteile:
- sie bieten bei richtiger Rezeptierung Durchfeuchtungsschutz, ohne dass sie – und das ist ein entscheidender Vorteil – die Atmungsfähigkeit der Wandkonstruktion beeinträchtigen,
- sie schützen Bauten vor aggressiven Luftverunreinigungen, sie wirken optisch edel matt wie historische Kalkfarbenanstriche, sind jedoch im Gegensatz zu diesen extrem witterungsbeständig
- sie sind absolut lichtecht
- sie benötigen, wie man an manchen historischen Bauten ersehen kann, manchmal über Generationen hinweg keine Auffrischung,
- Silikatfarben können mit allen gängigen Materialien überarbeitet werden, verbauen also nicht die Zukunft
- und nicht zuletzt ist ein wesentliches Argument die ökologische Verträglichkeit: Kunstharzbeschichtungen (Dispersionen und Silikonharzfarben) müssen im Normalfall nach dem zweiten Renovierungsanstrich komplett – und zwar als Sondermüll – entfernt werden. Silikatfarben können dagegen mehrmals überstrichen werden, ohne dass der Altanstrich entfernt werden muss.
Dass all diese Vorteile nicht unbedingt bei jeder Silikatfarbe zutreffen, darüber berichtete die Zeitschrift Öko-Haus (Nr.3/2000). Von insgesamt 16 getesteten Fassadenfarben erhielten nur zwei die Bestnote „empfehlenswert“, eine davon „BEECKOSIL“.
Getestet wurde unter anderem die Diffusionsoffenheit und Wasserdampfdurchlässigkeit, gesucht wurde auch nach Formaldehyd/-abspaltern und halogenorganischen Verbindungen (= Konservierungsmittel, die nicht enthalten sein sollten) und nach Kunstharzen, deren Anteil auf das technisch notwendige Minimum begrenzt sein sollte.
Quelle und nähere Informationen über Silikatfarben-Systeme finden Sie bei: Beeck GmbH & CoKG, Postfach 81 02 24, 70519 Stuttgart.
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